Am Ende der Ausstellung „LEMA“ mit Werken der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sánchez kommen ihre eindrucksvollen Bilder noch einmal in den Blick, die vierzehn „Stationen“ ihres Zyklus „LEMA“ ebenso wie die Zeichnungen und ihr großformatiges Misereor-Hungertuch „Die Kraft des Wandels“ von 2021/2022. Im Rahmen eines Künstlerinnengesprächs wird sie selbst ihre Kunstwerke, die Genese der Motive und die offensichtliche „Vielschichtigkeit“ der Leinwände erläutern. Dabei soll auch zur Sprache kommen, was in und durch ihre Kunst ausgedrückt und angesprochen wird: politische Konnotationen und religiöse Anklänge ebenso wie eine nahezu heilsame Ästhetik, die an weibliche Formen der Kunstgestaltung anknüpft. Angesprochen wird auch ihre ganz individuelle Form von „Erinnerungskultur“, die über die Kunst wachgehalten wird und das Leid insbesondere von Frauen würdigt, deren Schmerzen kunstvoll eingefangen sind – in der Hoffnung, dass im Festhalten und Bewusstmachen dieser Wunden anfanghaft Heilung geschehen kann.
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