10 Jahre Klimaabkommen von Paris

Termin
Do. 03.04.2025 - Fr. 04.04.2025, >>> WIRD VERSCHOBEN
Tagung in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Baden- Württemberg und dem Colloquium politicum der Universität Freiburg
Beschreibung
Vor zehn Jahren wurde auf der Weltklimakonferenz das „Übereinkommen von Paris“ beschlossen. Darin verpflichten sich 195 Staaten, den Klimawandel einzudämmen und die Weltwirtschaft klimafreundlich umzugestalten. Das konkret gefasste Ziel von 2015 lautet, den weltweiten Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 Grad Celsius, auf jeden Fall aber auf deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. Anders als das zuvor verhandelte Kyoto-Protokoll haben sich in Paris alle Staaten der Erde völkerrechtlich verpflichtet, einen nationalen Klimabeitrag zu erarbeiten und über die Fortschritte ihrer Bemühungen regelmäßig zu berichten. Das wurde zu Recht als Durchbruch gefeiert. Es war der vielleicht wichtigste Schritt auf einem Weg, den die internationale Staatengemeinschaft 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro mit dem ersten völkerrechtlich verbindlichen Abkommen zum Klimaschutz begonnen hatte.
Zehn Jahre nach Paris müssen wir jedoch feststellen, dass keiner der Unterzeichnerstaaten die eingegangenen Selbstverpflichtungen eingelöst hat. Das 1,5 Grad-Ziel gilt mittlerweile als nicht mehr erreichbar. Was bedeutet das für den weiteren Fortgang der internationalen Klimakonferenzen? Ist ihre Relevanz grundsätzlich in Frage zu stellen, oder gibt es gute Gründe, den Prozess dieser Bemühungen trotz aller Zweifel fortzusetzen? Mit Verantwortlichen wie mit Kritiker*innen wollen wir diskutieren, ob wir bei den Klimaabkommen auf eine Erfolgsgeschichte oder ein Scheitern schauen. Welche Kräfte verhindern, dass ihren Beschlüssen auf nationaler Ebene Rechnung getragen wird? Zu fragen ist aber auch, welche Hoffnungen die Menschen im Globalen Süden auf diese Konferenzen richten. Welche Rolle spielen sie für die sogenannte Klimagerechtigkeit?
 
Vor allem aber müssen wir darüber nachdenken, wie die Beschlüsse der bisherigen und der zukünftigen Abkommen eine größere Geltung im politischen Raum erlangen können.
 
Die Tagung wird verschoben. 
Der neue Termin wird über diese Homepage bekannt gegeben.
Ansprechpartner*in
Veranstaltungsort
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Wintererstr. 1
79104 Freiburg
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111