In ihrer traditionellen Orientierung an einem anthropozentrischen Weltverhältnis lief Theologie lange Gefahr, im Hinblick auf die ökologischen Herausforderungen eher als Teil des Problems denn als Teil der Lösung wahrgenommen zu werden. Das hat sich inzwischen vor allem durch die Suchbewegungen hin zu einer „Ökotheologie“ verändert. Eine wichtige Rolle spielt dabei die 2015 veröffentlichte Enzyklika „Laudato si‘“. Zehn Jahre nach ihrer Veröffentlichung ist die Welt mit einer beschleunigten Dynamik der (Selbst-)Zerstörung konfrontiert.
Welche Antworten haben Schöpfungstheologie und Ökotheologie auf diese dramatische Entwicklung und welche Inspirationen können sie denen geben, die sich in dieser Lage weder zynisch noch resignativ verhalten wollen?
Das wollen wir am 30. Januar in einem Gespräch erörtern, das als Kooperation der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ mit den Freiburger Religionsgesprächen veranstaltet wird.
Mitwirkende:
Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet im HS 1015, KG I Albert-Ludwigs Universität Freiburg statt.
Eintritt frei
Keine Anmeldung erforderlich.
Diesmal findet keine Übertragung via Livestream statt.