Schulden sind ein uraltes Band. Sie rufen die Fragen der Verpflichtung, der Versprechen und der Garantien auf den Plan.
Die Finanzialisierung verändert dieses uralte Band: Sie multipliziert die Verkettungen und bindet die Zukunft in einem neuen Ausmaß. Die Finanz- und Schuldenkrise von 2008 hat die umstrittene Natur dieser finanzialisierten Versprechen sichtbar gemacht: Welche Verpflichtungen werden höher bewertet als andere? Was bindet uns? Welche Zukunftserwartungen werden staatlich garantiert?
Die Finanzialisierung verändert dieses uralte Band: Sie multipliziert die Verkettungen und bindet die Zukunft in einem neuen Ausmaß. Die Finanz- und Schuldenkrise von 2008 hat die umstrittene Natur dieser finanzialisierten Versprechen sichtbar gemacht: Welche Verpflichtungen werden höher bewertet als andere? Was bindet uns? Welche Zukunftserwartungen werden staatlich garantiert?
In dem Vortrag von Ute Tellmann wird es darum gehen, die Debatte um Schulden kultursoziologisch neu einzuordnen: In der Rede von Rettungsschirmen, Staatsschulden und Wachstumschancen werden die Konturen einer neuen Gesellschaft ausgehandelt, die Gemeinschaft und Kollektivität in Europa neu bestimmen.
Referentin: Prof. Dr. Ute Tellmann (Soziologie, Darmstadt)
Studienleiter: Josef Mackert
Studienleiter: Josef Mackert
Bitte beachten:
>>> Der Vortrag von Prof. Dr. Ute Tellmann findet in der Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, Hörsaal 1010 statt.
>>> Beginn: 20.15 Uhr




