Lange Zeit galt: je vernetzter, desto besser! Netzwerke durchdringen heute nahezu jeden gesellschaftlichen Bereich. Doch inzwischen stehen der Vernetzungseuphorie auch Krisenphänomene gegenüber. In vielen Bereichen kann man eine Erschöpfung des Netzwerkdenkens und Netzwerkhandelns beobachten. Das Versprechen der Netzwerke hat sich in die Furcht verwandelt, sich nicht mehr aus ihren Fängen entwinden zu können. Der in Hamburg lehrende Soziologe Urs Stäheli denkt in seinem neuen Buch mit dem Titel »Soziologie der Entnetzung« über die Grenzen der Vernetzung nach als Kritik an relationalen Sozialtheorien, als kultursoziologische Analyse von Figuren der Entnetzung und als genealogisch angelegte Untersuchung von Praktiken der Entnetzung in verschiedenen Feldern.
Referent: Prof. Dr. Urs Stäheli (Soziologie, Hamburg)
Studienleiter: Josef Mackert
>>> Kurzfristige Änderung! Bitte beachten Sie, das Gespräch findet online statt.
>>> Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. >>> Sie erhalten den Zugangslink am Veranstaltungstag ab 17 Uhr per E-Mail.
>>> Bitte prüfen Sie Ihren SPAM-Ordner. Danke.
>>> Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, bitten wir Kurzentschlossene um Anmeldung
>>> bis spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.