
Nach ihrem internationalen Bestseller »Das achte Leben. Für Brilka« und dem Roman »Die Katze und der General« legte Nino Haratischwili dieses Jahr ihr nächstes großes Werk vor: »Das mangelnde Licht«. Die 1983 in Georgien geborene und seit längerem in Deutschland lebende Autorin brachte 2015 im Freiburger Theater ihr Drama »Zorn« zur Aufführung, eine deutsch-georgische Ko-Produktion, die Viola Hasselberg als Dramaturgin begleitete. Heute führt die stellvertretende Intendantin der Münchner Kammerspiele durch den Abend mit Nino Haratischwili.
Ihr Roman erzählt von vier Freundinnen, die dem gefährlichen Leben in einer Zeit des Umbruchs in Georgien trotzen. Drei von ihnen überleben und treffen sich 2019 in Brüssel bei einer Ausstellung ihrer verstorbenen Freundin Diana, einer tollkühnen Kriegsfotografin. Durch deren Bilder hindurch blicken sie auf ihre Geschichte zurück, die eng und untrennbar mit der Geschichte Georgiens verwoben ist.
Die Besprechungen ihres neuen Buches wiesen sofort auf die Verbindungen zur heutigen Situation in der Ukraine hin. Einen Krieg mit Russland hat Haratischwili selbst schon 2008 erlebt. Jetzt engagiert sie sich zusammen mit anderen Künstlern für ukrainische Kulturschaffende in Not: #artistsinshelter ist eine Initiative deutschsprachiger Kulturschaffender in Kooperation mit den Münchener Kammerspielen und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und wird von der Kulturstaatsministerin Claudia Roth unterstützt.
Mitwirkende:
Nino Haratischwili (Autorin, Berlin)
Viola Hasselberg (Stellvertretende Intendantin der Münchner Kammerspiele, München)
Studienleiter: Josef Mackert
Zu dieser Veranstaltung des Literaturhauses Freiburg laden wir Sie zusammen mit der Buchhandlung Rombach und der Künstlertribüne Freiburg sehr herzlich ein!
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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und – wenn Sie wollen – über Ihre Unterstützung der Initiative #artistsinshelter!
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