Neue und alte Akteure, Narrative, Mentalitäten und die Mobilisierung
der äußersten Rechten radikalisieren Konflikte der gesellschaftlichen Mitte und reproduzieren nationale und globale Ungleichheiten.
Verschwörungserzählungen, Rassismen und reaktionäre Proteste finden nicht wegen der Plausibilität ihrer Glaubenssätze, sondern auf Grund ihrer Funktionalität gerade in gesellschaftlichen Krisen- und Umbruchssituationen Gehör.
Als Begleiterscheinung multipler Krisen der vergangenen Jahrzehnte versucht die erstarkte radikale Rechte nun auch in Deutschland, die Klimakrise als Angst- und Kampagnenthema zu besetzen.
Der Vortrag diskutiert Funktionsmechanismen, Rechtsfertigungsangebote und Herausforderungen für Demokratie, Solidarität und Nachhaltigkeit in der nächsten Gesellschaft durch die äußerste Rechte.
Referent: Prof. Dr. Matthias Quent (Soziologie, Magdeburg)
Studienleiter: Josef Mackert
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