In Abänderung unseres bisher angekündigten Themas (»Die EU und China«) wollen wir in der nächsten Veranstaltung der Reihe »Europäische Perspektiven« am 4. Februar die aktuelle Situation der EU nach dem Brexit besprechen.
Die Trennung Großbritanniens von der Europäischen Union wurde Ende 2020 zum letztmöglichen Zeitpunkt vollzogen, nach einem langen und schmerzhaften Scheidungsprozess, der Wunden auf beiden Seiten hinterlassen hat. Jetzt gilt es, nach vorne zu blicken und zu versuchen, Lehren aus einem Vorgang zu ziehen, der ohne Beispiel ist.
Zunächst wollen wir bilanzieren: Wer gewinnt, wer verliert bei dieser Trennung? Danach stellt sich unsere Titel-Frage nach den daraus erwachsenen europäischen Perspektiven: Wird die EU nach dem Rückzug Londons die Chance für eine verstärkte Zusammenarbeit nutzen und ihr demokratisches Profil schärfen? Wie werden sich die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in Zukunft gestalten? Und wie werden sich die Kräfteverhältnisse zwischen London, Brüssel und Washington neu sortieren?
Das Thema »Die EU und China« holen wir zu einem späteren Zeitpunkt nach.
Mitwirkende: Christine Heuer (Deutschlandfunk, London)
David McAllister (Mitglied des Europaparlaments, CDU)
Walter Meierjohann (Regisseur, London)
Prof. Dr. Kiran Klaus Patel (Europäische Geschichte, LMU München)
Gesprächsleitung: Josef Mackert, Dr. Winfried Veit
Studienleiter: Josef Mackert
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Die Teilnahme ist kostenfrei.