Der populäre Diskurs über die Heimat boomt. Die Idee der Heimat befindet sich gewissermaßen am mentalen Verkehrsknotenpunkt von Globalisierung, romantischem Neo-Konservatismus und neuen politischen und gesellschaftlichen Konfliktlinien. Auf der einen Seite stehen die fortschrittlichen und Beweglichen, jene also, die unermüdlich behaupten, dass Heimat auch Zuwanderern offenstehe und niemals etwas sei, das man für immer haben oder besitzen könne. Auf der anderen Seite stehen jene, die zumeist weniger mobil sind, deutlich weniger Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihres Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsortes haben und deren Identität auf Zugehörigkeit zu einem spezifischen Territorium, sei es eine Region, eine Nation oder ein spezifischer Ort, beruht.
Prof. Dr. Cornelia Koppetsch (Soziologie, Darmstadt)
Das detaillierte Veranstaltungsprogramm sowie Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF.
Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort:
Theater Freiburg, Großes Haus
Keine Anmeldung möglich. Eintritt: Pay after
Im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung von Frau Prof. Koppetsch weist Sie auf Ihre jüngste Buchveröffentlichung hin, dass das Thema in Ihrem Vortrag ausführlich behandelt.
Auszeichnung:
Auf der Liste »Sachbücher des Monats Juni 2019«, präsentiert von der Neuen Zürcher Zeitung, der Literarischen Welt, dem ORF-Radio Österreich 1 und Telepolis.



