
Vortrag in der Reihe »Konturen der nächsten Gesellschaft« in Zusammenarbeit mit dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg

Wir leben in Gesellschaften, in denen die Zukunft keine Verheißung mehr ist, sondern eine Bedrohung. Die reichen Demokratien wollen keine Zukunft, sie sind konzentriert auf den Statuserhalt, auf eine nie endende Gegenwart. Gleichzeitig sehen wir die unmissverständlichen Zeichen einer epochalen Transformation durch Klimawandel und Digitalisierung, deren globale Auswirkungen wir erst beginnen zu begreifen. Diese Kollision zwischen Zukunftsverweigerung und historischen Umbrüchen birgt enorme Gefahren. Was auf dem Spiel steht, ist nichts weniger als die Existenz eines demokratischen, liberalen Zusammenlebens – und vielleicht unserer Zivilisation. Der Wiener Historiker Philipp Blom ist davon überzeugt, dass wir eine neue Aufklärung unter den Prämissen des 21. Jahrhunderts brauchen. Und er konfrontiert uns mit der Frage, ob wir bereit sind, die notwendigen Konsequenzen aus dem zu ziehen, was wir bereits wissen.
Dr. Philipp Blom (Historiker und Schriftsteller, Wien)
Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort:
Theater Freiburg, Großes Haus
Karten direkt über Theater Freiburg
Kosten: Eintritt € 6,--, ermäßigt € 4,--
Das detaillierte Veranstaltungsprogramm sowie Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF.