Immer wieder bleiben trauernde Menschen nach einem Sterbefall mit Gefühlen von Schuld zurück. Sie haben den Eindruck, etwas versäumt zu haben, was nicht mehr nachgeholt werden kann. Schuld und mehr noch unklare Schuldgefühle können einen Trauerverlauf erheblich beeinflussen.
Wieso kommt es in Krisen häufig zu einem Feuerwerk an Schuldvorwürfen? Wieso tauchen früher oder später bei vielen Trauernden Schuldvorwürfe auf? Wie können Trauerbegleitende Schuldvorwürfen begegnen?
Neben der Vermittlung fachlicher Informationen und der Vorstellung praktischer Handlungsmöglichkeiten besteht die Möglichkeit, Fragen und eigene Gedanken einzubringen.
Referentin: Dr. Tanja M. Brinkmann (Trauerberaterin, Bremen)
Das detaillierte Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte dem PDF.
Kosten: Eintritt frei
>>> Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, bitten wir Kurzentschlossene um Anmeldung bis spätestens 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
>>>Sie erhalten den Zugangslink in der Regel 24 Stunden vor Beginn der Online-Veranstaltung.
Die digitale Veranstaltungsreihe richtet den Fokus auf verschiedene Dimensionen der Trauer: Themen der drei Nachmittage sind: Trauer und gesellschaftliche Normen, Schuld und Trauer, Sterbetrauer. Neben fachlichen Informationen ist Raum für Fragen und den Austausch gegeben. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14 Uhr. Die Zeit bis 15.30 Uhr ist für Vortrag und Rückfragen im Online-Plenum reserviert. Im Anschluss besteht das Angebot, sich bis 16 Uhr in kleineren selbstmoderierten Breakout-Gruppen über den Bezug des Gehörten zur eigenen Praxis auszutauschen und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren.
Die Nachmittage möchten Wegweiser und hilfreiche Orientierung sein – für Trauerbegleiter*innen, Begräbnisleiter*innen und Seelsorgende und finden statt am:
Termine:
Freitag, 25. Oktober 2024
Freitag, 15. November 2024
Freitag, 17. Januar 2025
jeweils von 14-15.30 bzw. 16 Uhr