Die Corona-Krise hat Errungenschaften der Sterbe- und Trauerbegleitung auf die Probe gestellt. Sie hat bisweilen nicht nur eine neue »Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen« (N. Elias) verursacht, sondern auch die existenzielle Verletzlichkeit des Menschen radikal in Erinnerung gerufen – und dies nicht erst am Lebensende: Hier offenbaren sich Bedrohung und Chance, Einsamkeit und Verbundenheit.
Damit nähert sich die je einzelne existenzielle Situation zentralen Fragen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens: Was ist Einsamkeit – als existenzielles und gesellschaftliches Phänomen? Was bereichert und trägt unser gemeinsames Leben hier und darüber hinaus? Wie können wir gemeinsam dafür Sorge tragen, dass Menschen vor und bis zum Tod Verbundenheit leben und nicht sterbenseinsam ihre Tage verbringen?
Referent:
Dr. Patrick Schuchter MPH (Philosoph, Krankenpfleger und Gesundheitswissenschaftler, Universität Graz / Kardinal-König-Haus, Wien)
Dr. Patrick Schuchter MPH (Philosoph, Krankenpfleger und Gesundheitswissenschaftler, Universität Graz / Kardinal-König-Haus, Wien)
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