Lösung von Mensch-Wildtier-Konflikten?

Erfolgreiche Ansätze durch Forschungsprojekte mit Bürgerbeteiligung
Termin
Mi. 12.03.2025, 19.00 Uhr >>> Präsenz und Online
Vortrag und Diskussion in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft
Beschreibung
Große und langlebige Säugetier- und Vogelarten werden bewundert und sind zugleich verfemt – als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessengruppen werden sie verfolgt und getötet. Können sie in unserer Welt langfristig überleben? Ja, sagt der Zoologe Professor Heribert Hofer. Dazu müssen Wissenschaft, Gesellschaft und betroffene Interessengruppen stärker aufeinander zugehen. Mithilfe gemeinsamer Forschungsprojekte sollen ein besseres Verständnis der Konflikte erreicht und Lösungsansätze erprobt werden. Wie dies gelingen kann, zeigt unser Referent anhand der Ergebnisse von Forschungsprojekten aus drei Kontinenten der letzten 20 Jahre.
 
Referent: Prof. Dr. Heribert Hofer (Zoologe, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung IZW, Berlin)
 
Heribert Hofer forscht seit vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert. Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und war 2023/2024 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ).
 
 
 
>>> Eintritt frei
 
Ansprechpartner*in
Veranstaltungsort
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Wintererstr. 1
79104 Freiburg
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111