Die verschiedenen Wissenschaften bilden das Fundament, auf dem die Entwicklung und der Wohlstand moderner Gesellschaften basieren. Gesellschaftliche Wirksamkeit von Wissenschaft setzt Freiheit und Vertrauen voraus: einerseits die Freiheit der
Forschung, andererseits das Vertrauen der Gesellschaft in die Verlässlichkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Im Hochfeldener Dialog 2024 wollen wir uns darauf fokussieren, wie die Wissenschaft das Vertrauen der Gesellschaft in ihre Erkenntnisse – in all ihrer Vorläufigkeit und ständigen Weiterentwicklung – gewinnen kann, aber auch, warum ihr dies bei bestimmten Themen nicht mehr zu gelingen scheint. Warum entstehen Mythen, Fake-News, „alternative Fakten“, denen manche mehr Vertrauen schenken als wissenschaftlichen Erkenntnissen? Welche Folgen hat das für den öffentlichen Diskurs? Wie reagieren Wissenschaftler*innen auf diese veränderte Aufgabe der Vermittlung ihrer Erkenntnisse? Ist das Vertrauen in die Wissenschaften zu einer Glaubensfrage geworden? Hängt die Akzeptanz von Fakten von der politischen Ausrichtung der Menschen ab?
Diese Fragen wollen wir am Beispiel der Klimaforschung interdisziplinär bearbeiten. Dazu haben wir mit Prof. Werner Rieß einen Klimabildungsforscher und mit Prof. Annette Leßmöllmann eine Expertin für Wissenschaftskommunikation eingeladen. Weitere Informationen zum Hochfeldener Dialog, seinen Teammitgliedern sowie bisherigen Themen und Videos früherer Veranstaltungen finden Sie hier unter
www.hochfeldener-dialog.de.
Mitwirkende:
Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (Wissenschaftskommunikation, Karlsruhe)
Prof. Dr. Werner Rieß (Klimabildungsforschung, Freiburg)
Team des Hochfeldener Dialogs, bestehend aus Naturwissenschaftler*innen und Theolog*innen
Informationen zu Ablauf und Kosten entnehmen Sie bitte dem Einzelprogramm