Die menschliche Existenz und deren künstlerische Darstellbarkeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die malerische Arbeiten von Julia Elsässer-Eckert sowie Plastiken von Wolfgang Eckert zeigt. In den Werken des Künstlerehepaares wird der Ausdruck des Schauens zum möglichen Betrachtungsraum, sowohl durch die Ausarbeitung der Augen als auch durch deren bewussten Verzicht. Lebt die Präsenz einer dargestellten Person durch den konkret gestalteten Blick künstlerisch auf, oder bedarf es gerade der Abstraktion der Augenpartie? Diese Fragen führen leitend durch die kontrastreiche Ausstellung und bilden den roten Faden der Werk-Dialoge zwischen malerischen Frauendarstellungen und Betonköpfen. Der ansprechende Titel „Schau mich an“ verweist somit zunächst auf das „schauende Kunstwerk“ selbst, aber zugleich auf die damit verbundene künstlerische Intention, es „an-schauend“ in Erscheinung zu bringen. Denn jedes Kunstwerk richtet sich an eine*n Betrachter*in und ruft zum Schauen auf, sodass auch wir in das „schauende Gespräch“ mit den Werken einbezogen werden.
Einführung:
Clemens H. Wagner (Theologie, Freiburg)
Musik:
Eva Bauer und Maja Renzi (Blockflöten-Duo, Freiburg)
Clemens H. Wagner (Theologie, Freiburg)
Musik:
Eva Bauer und Maja Renzi (Blockflöten-Duo, Freiburg)




