Musik und Tanz waren in der höfischen Gesellschaft der Barockzeit eng miteinander verbunden. So ist auch die Suite ursprünglich eine oft recht lose Sammlung vieler verschiedener Tanzsätze wie Sarabande, Gigue, Gavotte, Menuett, Bourée usw. Im Frankreich des 17. Jahrhunderts gab es eine besondere Verknüpfung dieser beiden Künste. Denn Ludwig XIV. – Mäzen und Förderer von Kunst und Wissenschaft – war selbst ein passionierter Tänzer, das Menuett war sein Lieblingstanz. Sein Können stellte der König ausgesprochen gerne bei höfischen Festen und Spektakeln öffentlich unter Beweis. So kam er auch zu seinem Beinamen »Sonnenkönig«: 1653 tanzte er im »Ballet Royal de la Nuit« die Rolle der aufgehenden Sonne. Im Rahmen dieser Matinée bilden barocke Tanzsätze den roten Faden des Programms, zu denen die Bremer Tänzerin Carla Linné auftritt. Die Tanzeinlagen werden umrahmt von Werken französischer Komponisten, es musiziert das Freiburger Ensemble »L’Art de la Modulation«.
Mitwirkende:
Marie Desgoutte (Barockgeige, Freiburg)
Martha Hübner (Traversflöte, Freiburg)
Enno Kastens (Cembalo, Freiburg)
Carla Linné (Barocktanz/Barockgeige, Bremen)
Simone Meyer (Barockcello, Freiburg)
Martha Hübner (Traversflöte, Freiburg)
Enno Kastens (Cembalo, Freiburg)
Carla Linné (Barocktanz/Barockgeige, Bremen)
Simone Meyer (Barockcello, Freiburg)
>>> Eintritt frei - Spenden erbeten




