der 1812 in Friedland geborenen Apothekerstochter etwas gelang, was für Frauen im 19. Jahrhundert nahezu unmöglich war: Sie wurde die erste hauptberufliche Komponistin Deutschlands, komponierte u. a. acht Sinfonien, die europaweit aufgeführt wurden, war Vizechefin der Berliner Opernakademie und Ehrenmitglied der Philharmonischen Gesellschaft in München. Zeitgenossen betiteln sie als »den weiblichen Beethoven«. Dies spiegelt einerseits den großen Ruhm wider, den sie erlangte, andererseits aber auch die Unmöglichkeit, eine Frau als eigenständige, von Männern unabhängige Künstlerinnenpersönlichkeit wahrzunehmen. Nach ihrem Tod wurde sie dementsprechend vergessen, und ihr umfangreiches Werk wird erst in den letzten Jahren wieder neu entdeckt. Im Zentrum des Konzertprogramms stehen die Cellosonaten von Emilie Mayer. Sie werden einer Beethoven-Sonate gegenübergestellt und von Romanzen ihrer Zeitgenossin Clara Schumann ergänzt.
Mitwirkende:
Monika Ecker (Cello, Freiburg)
Adhi Tanumihardja (Klavier, Sulzburg)
Adhi Tanumihardja (Klavier, Sulzburg)
>>> Eintritt: 10,00 Euro / 5,00 Euro (ermäßigt)
>>> Es gelten die am Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln. Nähere Informationen finden Sie hier!




