Verletzlichkeit ist zweifellos Teil unseres menschlichen Lebens, und die Möglichkeit, sowohl Wunden zuzufügen als auch selbst verwundet zu werden, fordert unser Menschsein immer wieder von Neuem heraus.
Dabei hat die eigene Verletzlichkeit zwei Seiten: einerseits die schmerzhafte, Wunden erleiden zu müssen, andererseits aber auch das Vermögen, berührbar zu sein und offen für andere(s). So war und ist Verletzlichkeit seit jeher zentrales Thema der Kunst.
In dem Nachmittags-Workshop wollen wir insofern zunächst erkunden und erfahren, wo und auf welche Weise Kunstschaffende mit Verwundungen umgehen, mit der Fragilität des Daseins, und wie dieses existentielle Thema in der Kunst zum Ausdruck kommt. In einem zweiten Teil wird es dann darum gehen, sich selbst und kreativ mit der (eigenen) Verletzlichkeit auseinanderzusetzen, um möglicherweise zu einem neuen Bewusstsein dieser conditio humana zu finden.
Referentinnen:
Carola Faller-Barris (Künstlerin, Freiburg)
Dr. Mareike Hartmann ( Theologie / Kunstgeschichte, Freiburg)
>>> Anmeldung noch möglich bis Freitag 21.10.2022
>>> Die Teilnahmezahl ist begrenzt
>>> Kosten inkl. Imbiss: 15,00 Euro / 8,00 Euro (ermäßigt)
>>> Es gelten die am Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln. Nähere Informationen finden Sie hier.