Painting to remember

Malerei der Erinnerung von Alexander Dettmar
Termin
So. 26.09.2021, 16.00 Uhr >>> Präsenz
Vernissage
In Zusammenarbeit mit der Israelitischen Gemeinde Freiburg, mit freundlicher Unterstützung der Erzbischof Hermann Stiftung. Die Ausstellung ist Teil des Festjahr-Programms #2021JLID »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland«.
Beschreibung
Der Künstler Alexander Dettmar hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf der Grundlage von Fotografien, Zeichnungen und Grundrissen Synagogen zu malen, die am 9. November 1938 zerstört wurden. In einem abstrahierenden Modus erscheinen sie als Kristallisationspunkte jüdischen Lebens und sind in ihrer Einfachheit und Ästhetik einnehmend und beunruhigend zugleich: Mit den zerstörten Synagogen gestaltet der Künstler malend Orte, an denen sich Menschen einst glücklich trafen und sich heute aufgrund von Barbarei und Terror nicht mehr versammeln können. Das Zerstörte, das Fehlende, das Schweigen, das, was nicht mehr zu sehen ist, hält er somit im Sichtbaren fest. Zugleich loten die Bilder neu einen Beitrag zur Frage einer gelingenden und zukunftsfähigen Erinnerungskultur im Modus der Kunst aus. Sie lassen die Bedeutung des jüdischen Lebens in Deutschland aufscheinen und sind somit Mahnmal gegen das Vergessen sowie Aufforderung, sich für eine humane, offene und friedfertige Gesellschaft einzusetzen.

Grußwort::   
Ulrich von Kirchbach (Erster Bürgermeister, Freiburg)
Einführung:
Bernd Kauffmann (Kulturmanager/Publizist, Freiburg)
Musik:
Monika Ecker (Cellistin, Freiburg)
 
 
>>> Teilnahme ist kostenfrei

>>> Teilnahme an der Präsenzveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich!

>>> Es gelten die am Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln. Nähere Informationen finden
        Sie hier  
 
Ansprechpartner
Veranstaltungsort
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Wintererstr. 1
79104 Freiburg
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111