„Warum sind immer die Juden schuld?”

Wie antisemitisch ist die Bibel? Eine kritische Betrachtung
Termin
Di. 11.11.2025, 19.00 Uhr >>> Präsenz und Online
Anmeldung nur noch für Online-Teilnahme möglich!
Vortrag und Gespräch
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e. V.
Beschreibung
Antisemitismus ist kein Phänomen der Neuzeit – aber lässt er sich auch in den Texten der Bibel nachweisen? Der Vortrag beschäftigt sich mit der Darstellung des Judentums im Neuen Testament und hinterfragt, inwieweit christliche Theologie über Jahrhunderte antisemitische Narrative geprägt hat. Der Aachener Bibelwissenschaftler Prof. Dr. Simone Paganini geht dabei auf die historischen Hintergründe ein und zeigt, wie innerjüdische Konflikte der Antike in den neutestamentlichen Schriften antisemitisch weitergeführt werden. Wurden Texte bewusst so formuliert, dass sie sich später als Legitimation für antisemitische Denkmuster eigneten? Und inwiefern beeinflussen diese Narrative bis heute das christlich-jüdische Verhältnis?
Der Vortrag bietet eine kritische Lektüre biblischer Texte und thematisiert die Spannungen zwischen Theologie, Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung.
 
Referent:
Prof. Dr. Simone Paganini (Biblische Theologie, Aachen)
 
Das Kurzvideo des Referenten gibt einen ersten Einblick in die Thematik. 
 
>>> Eintritt frei

 
Ansprechpartner*in
Veranstaltungsort
Erzbischöfliches Priesterseminar / Collegium Borromaeum
Schoferstr. 1
79098 Freiburg
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111