Die Kirche im 21. Jahrhundert muss eine synodale Kirche sein, will sie in Bezug auf ihre Sendung zukunftsfähig sein. Diese Vision von Kirche hatte auch Papst Franziskus von Anfang an in den Mittelpunkt seines Pontifikates gestellt. Dabei beschreibt „Synodalität“ zuallererst einen Stil, eine Haltung des Respekts und des gegenseitigen Zuhörens, verbunden mit der Bereitschaft, verschiedene Perspektiven wahr und ernst zu nehmen. Dieser synodale Stil bleibt jedoch unverbindlich und ineffektiv ohne die Verstetigung in Prozessen und Strukturen. Hier kommt das Subsidiaritätsprinzip ins Spiel. Obwohl es im katholisch-sozialen Denken entstanden ist, wird es innerhalb der Kirche zu wenig rezipiert. Was bedeuten Subsidiarität und Synodalität ausbuchstabiert und konkret für den Prozess der Kirchentwicklung im Erzbistum Freiburg und der darin von allen Seiten eingeforderten größeren „Eigenverantwortung“?
Programm
14.30 Uhr: Ankommen mit Kaffee, Tee und Gebäck
15.00 Uhr: Begrüßung
15.10 Uhr: Einführung zu Disposition und Methodik „Geistlicher Prozessbegleitung“
Monika Rohfleisch (Pastoralreferentin, Exerzitienbegleiterin, Begleiterin geistlicher Prozesse in Gemeinschaft, Sinsheim)
15.20 Uhr: Synodalität auf katholisch.
Stärken und Grenzen eines kirchlichen Aufbruchs, weltweit und in Deutschland
Prof. Dr. Thomas Söding (Neutestamentliche Exegese/Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Bochum)
15.50 Uhr: Gruppenarbeit
16.10 Uhr: Synodale Kirche sein - Subsidiarität auch nach innen!
Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer (Christliche Gesellschaftslehre, Freiburg)
16.40 Uhr: Gruppenarbeit
17.00 Uhr: Pause
17.10 Uhr: Synodalität: die Dynamik des wechselseitigen Zuhörens.
Was Papst Franziskus meinte
Dr. Andreas R. Batlogg SJ (Theologe, Publizist und Seelsorger, Wien)
17.40 Uhr: Gruppenarbeit
18.30 Uhr: Imbiss
19.30 Uhr: Podiumsdiskussion mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger, den Referentinnen und den Referenten
21.00 Uhr: Ende der Veranstaltung