Die gedeutete Präsenz von »Religion« in der Welt der Literaturen zu erforschen, eine Geschichte der Auseinandersetzung mit »Gott« wieder oder erstmals freizulegen, und zwar bewusst außerhalb der Welt von Kirche und Theologie, das sei gut 50 Jahre sein Arbeitsprogramm gewesen – so schreibt der Tübinger Theologe und Literaturwissenschaftler Karl-Josef Kuschel in seiner faszinierenden, Ende letzten Jahres erschienenen Autobiographie mit dem vielsagenden Titel »Magische Orte«. Magisch seien Orte, die eine Doppeleigenschaft besäßen: »Sie ziehen einen an und entlassen einen wieder, verändert, verwandelt, bereichert.« Die Begegnung mit Büchern sei so magischer Art, Literatur damit unerschöpflich.
In dieser Theologischen Soirée zur Passionszeit steht Lew Tolstois »Auferstehung« im Zentrum, für Kuschel der wichtigste Roman der Weltliteratur.
In dieser Theologischen Soirée zur Passionszeit steht Lew Tolstois »Auferstehung« im Zentrum, für Kuschel der wichtigste Roman der Weltliteratur.
Referent:
Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Theologe/ Literaturwissenschaftler, Tübingen)
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