Gesundheitsexpert*innen rechnen damit, dass Pandemien in Zukunft wahrscheinlicher werden. So stellt sich die Frage, welche Lehren aus COVID-19 gezogen werden müssen, um künftigen Pandemien effektiver begegnen zu können. Unter dem Stichwort »Pandemic Preparedness« ist ein internationaler Pandemievertrag als Finanzierungsinstrument in Planung.
Vielversprechender scheint dagegen der Ansatz von globaler Gesundheit zu sein, der früher ansetzt und nicht erst auf eine konkrete gesundheitliche Bedrohung reagiert. Was beinhaltet das Konzept der »Globalen Gesundheit« als umfassende und interdisziplinäre Strategie, die neben der Medizin auch soziale, politische und wirtschaftliche Faktoren einbezieht? Welche Rahmenbedingungen sind nötig und welche Player und Allianzen braucht es, diese zu schaffen?
Die »Sorge um das gemeinsame Haus« (Papst Franziskus) verpflichtet auch Christinnen und Christen zu einem neuen solidarischen Denken, das auch die Frage nach globaler Gerechtigkeit einschließt; in der Arbeit der kirchlichen Hilfswerke und Partnerschaften nimmt dieses schon lange konkrete Formen an.
Eingeladen sind alle, die sich für ein sozialökologisch gerechtes und geschwisterliches Zusammenleben in diesem »gemeinsamen Haus« interessieren und engagieren.
Mitwirkende:
Prof. Dr. Michelle Becka (Christliche Sozialethik, Würzburg)
Prof. Dr. Walter Bruchhausen (Global Health, Bonn)
Dr. Karamba Diaby MdB (Mitglied unter anderem im Bundestags-Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Unterausschuss Globale Gesundheit)
Friederike Ladenburger (Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen COMECE, Brüssel)
Tilmann Rüppel (Politikwissenschaft, medmissio, Würzburg)
Dr. Christine Schmotzer (Ärztin, Lepra- und Tuberkolose-Expertin, Pakistan)
Pirmin Spiegel (Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor, Aachen)
Leitung:
Alexander Foitzik / Norbert Schwab / Dr. Verena Wetzstein (Katholische Akademie)
>>> Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
>>>Verlauf und Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF: