Unheimliche Ewigkeit der Schuld?

Ein aktueller Blick auf die Versöhnungsprozesse in Europa aus theologischer und aus gesellschaftlicher Perspektive
Termin
Do. 20.01.2022, 19.00 Uhr >>> Online
Online-Vortrag und Gespräch in Zusammenarbeit mit pax christi – Diözesanverband Freiburg 
Beschreibung
Historische Versöhnungsprozesse bilden das Fundament eines geeinten Europas, gewährleisten den Frieden in Europa, so heißt es oft. Im aktuellen politischen Geschäft zeigt sich das Verhältnis zwischen einigen europäischen Ländern dagegen oft reichlich unversöhnt, spielen etwa historische Verletzungen und Verwundungen immer noch eine große Rolle. Was verhindert Aussöhnung? Wie kann Versöhnung gelingen? Dazu hilft es, die christliche Rede von Schuld und Vergebung, ein theologisches Verständnis von Versöhnung in Bezug zu setzen zu einem gesellschaftlichen und politischen Begriff von Versöhnung. Wie etwa ist Versöhnung möglich, wenn Schuld nicht ungeschehen gemacht werden kann, auch Umkehr noch keine Aufhebung von Schuld bedeutet, was den Theologen Karl Rahner von der »unheimlichen Ewigkeit der Schuld« sprechen lässt? 
 
 
Mitwirkende:
Prof. Dr. Friedhelm Boll (Historiker, Bonn)
Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven  (Institut für Theologie und Frieden, Hamburg)  

 
 
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Ansprechpartner
Veranstaltungsort
Online
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
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