Es ist ein Gebot der Menschlichkeit zu helfen, wo Völker oder einzelne Menschen in Not geraten. Gegenüber Menschen, die vor den Gewaltkonflikten aus Afrika, Asien und der arabischen Welt fliehen, gibt es für die meisten europäischen Staaten eine in der neueren Geschichte begründete besondere Verantwortung – über die stets gebotene Solidarität innerhalb der Völkergemeinschaft hinaus: die Kolonialherrschaft der Europäer in diesen Gebieten, die auf Ausbeutung beruhte. Die seinerzeit etablierten politischen Herrschaftssysteme, die ganz auf diese Ausbeutung ausgerichtet waren, haben in nicht wenigen ehemaligen Kolonien bis heute überlebt. Der vorgeblich ethnische Konflikt zwischen Hutus und Tutsis in Ruanda und Burundi zeigt dies besonders deutlich.
Mitwirkende:
Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven (Institut für Theologie und Frieden, Hamburg)
P. Dr. Déogratias Maruhukiro ISCH (Afrikanisches Netzwerk für Frieden, Versöhnung und nachhaltige Entwicklung, RAPRED-girubuntu, Freiburg)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.