Am 16. November jährt sich der Todestag des im südbadischen Riedböhringen geborenen Kardinals Augustin Bea SJ zum 50. Mal. Ein guter Anlass, die einzigartigen Verdienste des Jesuiten – insbesondere um die Einheit der Christen – zu würdigen. Mit 78 Jahren von Papst Johannes XXIII. beauftragt, ein neu zu schaffendes Sekretariat für die Einheit der Christen aufzubauen, nahm er als dessen Leiter in bedeutendem Maße Einfluss auf den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils und die Formulierung der Konzilsdekrete. Der Studientag fragt nach den Prägungen Beas, seiner Bedeutung für die wissenschaftliche Exegese des 20. Jahrhunderts, nach seinen Leistungen für den Jesuitenorden und für sein Heimatbistum Freiburg sowie nach seiner Mittlerrolle bei der Versöhnung von Tradition und Moderne, Katholizismus und Protestantismus, kirchlichem Binnenraum und gesellschaftlicher Öffentlichkeit.
Aus Anlass des Todestages findet am Vortag der Veranstaltung, dem 16. November 2018 um 17.00 Uhr in der Kirche St. Genesius in Blumberg-Riedböhringen ein Pontifikalamt mit Erzbischof
Stephan Burger statt.
Dr. Clemens Brodkorb (Archiv der Deutschen Jesuitenprovinz, München)
Prof. Dr. Dominik Burkard (Kirchengeschichte, Würzburg)
PD Dr. Margarethe Hopf (Reformationsgeschichte, Bonn)
Michael Pfister (Kirchengeschichte, Münster)
Prof. Dr. Ulrich Ruh (Theologe und Publizist, Elzach)
P. Prof. Dr. Klaus Schatz SJ (Kirchengeschichte, Frankfurt/M.)
Dr. Christoph Schmider (Erzbischöfliches Archiv, Freiburg)
Veranstaltungsort: Collegium Borromaeum, Schoferstr. 1
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



