Ob Hochamt oder Maiandacht, Nightfever oder Familiengottesdienst: Die Gestaltung des Gottesdienstes, die Auswahl der liturgischen Texte und der Musik ist zu allen Zeiten geprägt von zeitgeschichtlichen, kulturellen Kontexten. Mit dabei im »heiligen Spiel« ist immer die Spannung von Gefühl und Verstand, Wort und Klang, Sinnlichkeit und Rationalität. Steht das konzentrierte Hören auf Texte der Heiligen Schrift im Mittelpunkt, werden zugleich kritische Stimmen laut: zu wortlastig, zu viel Erklärung. Dominieren hingegen das stille Gebet, meditativer Gesang, Zeichen und Symbole, so fürchten manche, dass der intellektuelle Anspruch zu kurz kommt. Wir fragen bei diesem Studientag – für alle, die am Gottesdienst interessiert sowie in dessen Vorbereitung liturgisch und musikalisch engagiert sind – nach der heutigen gottesdienstlichen Vielfalt in Stil und Kultur. Was bleibt und was ändert sich derzeit? Und gibt es im Gottesdienst überhaupt ein richtig oder falsch?
Prof. Dr. David Plüss (Liturgiewissenschaft, Bern)
Prof. Dr. David Plüss (Liturgiewissenschaft, Bern)
Prof. Dr. Magnus Striet (Fundamentaltheologie, Freiburg)
Prof. Dr. Meinrad Walter (Theologie/Kirchenmusik, Freiburg)
Prof. Dr. Alexander Zerfaß (Liturgiewissenschaft, Salzburg)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.




