Martin Luther hatte – wie viele seiner Zeitgenossen – ein sehr problematisches Verhältnis zu Juden und Judentum, bis hin zu ausgeprägtem Antisemitismus und Hass. Was waren dafür die Ursachen? Wie sollen die christlichen Kirchen umgehen mit diesem schwierigen Erbe – gerade im Reformationsjahr? Eine ehrliche Auseinandersetzung mit dieser Hypothek kann zu mehr Verständnis zwischen Juden und Christen führen. Sie kann zu einer wichtigen Lektion werden für ein friedliches Zusammenleben, das religiöse Gegensätze nicht ausschließt, für eine Zukunft, in der die religiöse Pluralität in Deutschland fraglos noch weiter zunehmen wird.
Prof. Dr. Isaac Kalimi (Bibelwissenschaft/Geschichte und Judaistik, Mainz)
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