
In seinem jüngsten Buch „Das stille Sterben der Natur – wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“ schreibt der Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht: „Zu viele Menschen haben leider immer noch nicht verstanden, dass die unglaubliche Vielfalt der Lebewesen auf der Erde auch unsere Lebensgrundlage und Lebensversicherung ist. (…)
Wir sind zwar die Generation, die mehr als jede zuvor über die biologischen Zusammenhänge weiß, wissen kann, über Artenvielfalt, ihre Entstehung und die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben. Aber wir ignorieren dieses Wissen und verdrängen die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.“ Gegen diese „wissende Ignoranz“ bemühen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Künstlerinnen und Künstler um sinnliche Aufklärung. Um ein Lernen also, dass nicht nur die bekannten Fakten einbezieht, sondern auch mit Bildern und Geschichten arbeitet, um andere Erfahrungen mit dem Thema zu ermöglichen.
Deshalb beginnen wir unser Festival mit einem Vortrag des Evolutionsbiologen Matthias Glaubrecht, der die naturwissenschaftliche Perspektive auf „das stille Sterben der Natur“ vorstellt, und führen diesen ersten Teil mit einem Gespräch weiter, in dem sich Matthias Glaubrecht mit Felix Rothenhäusler unterhält, der am Ende des Festivals sein Stück „Revue. Über das Sterben der Arten“ zur Premiere bringt.
Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Felix Rothenhäusler (Intendant Theater Freiburg und Regisseur von »Revue. Über das Sterben der Arten«).
Mitwirkende:


Gesprächsleitung:
Josef Mackert (Studienleiter, Katholische Akademie)
Caroline Scheidegger (Dramaturgin, Theater Freiburg)
Caroline Scheidegger (Dramaturgin, Theater Freiburg)
Wissenswertes zu den Mitwirkenden:
Beginn: 18.15 Uhr
Ort: Theater Freiburg, Kleines Haus.
Eintritt frei – Pay after
Weitere Informationen:




