Wenige Themen im Bereich technischer Innovationen und deren Anwendungen polarisieren so sehr wie das der „Grünen Gentechnik“. Erst kürzlich befasste sich die Europäische Kommission mit den sogenannten „Neuen genomischen Techniken“ (NGT) und entschied über einen zukünftigen Umgang damit. In dieser Diskussion standen sich einmal mehr viele NGOs, die Politik und andere Interessenverbände kontrovers und scheinbar kompromisslos gegenüber. Aber warum bewegt uns dieses Thema so sehr? Was sind die wissenschaftlichen Grundlagen, was ist die Rechtslage hinter dieser Diskussion? Und müssen sich ökologischer Landbau und der Einsatz moderner Sorten wirklich ausschließen? Diesen Fragen soll sich die Vortragsreihe widmen und zur Diskussion einladen. Dazu werden internationale ExpertInnen Impulsvorträge halten, die inhaltlich vorbereitend auf eine finale Podiumsdiskussion am 22.1.25 hinleiten.
Referent:
Dr. Christian Dürnberger (Messerli Forschungsinstitut, Veterinärmedizinische Universität Wien, Österreich)
Weitere Termine:
Mittwoch, 8.1.25
Prof. Dr. Dr. Urs Niggli (Präsident des Instituts für Agrarökologie, Aarau, Schweiz)
Die Rolle der Pflanzenzüchtung in nachhaltigen Agrarökosystemen
Die Rolle der Pflanzenzüchtung in nachhaltigen Agrarökosystemen
Mittwoch, 22.1.25
Es diskutieren:
Svenja Augustin (Promovierende am Excellenzcluster CEPLAS, Progressive Agrarwende & Öko-Progressives Netzwerk e.V.)
Prof. Dr. Caroline Gutjahr (Direktorin am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam-Golm)
Dr. Martha Mertens (Arbeitskreis Gentechnik des BUND)
Dr. Christoph Then (TestBiotech e.V.)
Moderation:
Prof. Dr. Stefan Rensing (Prorektor für Forschung und Innovation, Universität Freiburg)
Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltungen finden in der Universität Freiburg statt, KG I, HS 1010.




