Wenn von Musik des 19. Jahrhunderts die Rede ist, denken wir vermutlich zunächst an die vielen (männlichen) Komponisten, deren Werke die Romantik prägten. Dabei gibt es zahlreiche ebenso erfolgreiche wie brillante Musikerinnen, die ihre Epoche mitgeformt haben. So wurde etwa die 1812 geborene Emilie Mayer von ihren Zeitgenoss*innen als „weiblicher Beethoven” bezeichnet. Dies zeugt einerseits von ihrem damaligen Ruhm als Komponistin, andererseits aber auch von der Unmöglichkeit, eine Frau unabhängig von einem Mann und ungeachtet ihres Geschlechts als eigenständige Künstlerin wahrzunehmen. Trotz ihres umfangreichen Werkes geriet sie in Vergessenheit und wird erst in den letzten Jahren langsam wiederentdeckt. Auch die heute weitaus bekannteren Clara Schumann und Fanny Hensel standen zeitlebens im Schatten der berühmten Männer an ihrer Seite – Ehemann Robert bzw. Bruder Felix Mendelssohn. Das Repertoire für Cello und Klavier dieser drei Komponistinnen soll einen Einblick in eine andere – weibliche – Romantik geben, denen bekannte Klavierstücke von Felix Mendelssohn und Robert Schumann gegenübergestellt werden.
Musik:
Monika Ecker (Cello, Freiburg)
Adhi Tanumihardja (Fortepiano, Sulzburg)
Eintritt frei – Pay after
Monika Ecker (Cello, Freiburg)
Adhi Tanumihardja (Fortepiano, Sulzburg)
Eintritt frei – Pay after




