Vortrag und Gespräch in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ in Zusammenarbeit mit der Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg, dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg
Alice Rombach und Juliane Schumacher analysieren in ihrem neuen Buch das Konzept des „Anthropozäns“, das zunächst in den Erdwissenschaften, dann aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie in der Kultur Karriere machte und zum Ausgangspunkt von Filmen und Ausstellungen wurde. Dabei stellen sie auch kritische Fragen an diesen Begriff und seine Verwendung: zunächst die, ob es tatsächlich der „Mensch“ an sich ist, der für die Umbrüche verantwortlich ist. Oder verschleiert dieser Begriff, dass verschiedene Gruppen von Menschen in ganz unterschiedlichem Maß zu den Krisen unseres Zeitalters beigetragen haben? Welche blinden Flecken hat das Konzept des Anthropozäns? Welche alternativen Begriffe werden vorgeschlagen? Und was bedeutet die Debatte um das Anthropozän aus einer Perspektive emanzipatorischer Politik – welche Handlungsräume ergeben sich daraus, welche Visionen für die Zukunft, welches Potential für widerständiges oder kreatives Handeln?
Mitwirkende:

Alice Rombach (Zukunftsforschung/ Soziologie, Vöhrenbach und Oslo)

Bitte beachten Sie: wegen Erkrankung einer Referentin entfällt die Veranstaltung!
Ein Ersatztermin ist in Planung und wird zu einem späteren Zeitpunkt über diese Homepage bekannt gegeben.
Alle Vorträge der Reihe: „Über Leben im Anthropozän“



