Das Grundgesetz verspricht allen Menschen die Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Auf den ersten Blick scheint es, als würde dieses Versprechen auch in der Justiz eingelöst: Immerhin richtet sich die Höhe des Tagessatzes nach den persönlichen und
wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters bzw. der Täterin. Das klingt zunächst gerecht. Allerdings fällt auf, dass einkommens- und vermögenslose Menschen in Haft überrepräsentiert sind. Wie kommt es dazu? Stehen allen Menschen unabhängig von
ihren finanziellen Mitteln dieselben Möglichkeiten zur Verfügung, sich vor dem Gesetz zu rechtfertigen, sich zu verteidigen und im Zweifelsfall auch Strafen zu vermeiden? Wenn dem nicht so ist: Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Und welche Folgen hat das für weniger begüterte Menschen?
wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters bzw. der Täterin. Das klingt zunächst gerecht. Allerdings fällt auf, dass einkommens- und vermögenslose Menschen in Haft überrepräsentiert sind. Wie kommt es dazu? Stehen allen Menschen unabhängig von
ihren finanziellen Mitteln dieselben Möglichkeiten zur Verfügung, sich vor dem Gesetz zu rechtfertigen, sich zu verteidigen und im Zweifelsfall auch Strafen zu vermeiden? Wenn dem nicht so ist: Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Und welche Folgen hat das für weniger begüterte Menschen?
In seinem Buch »Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich« deckt Ronen Steinke systematische Ungerechtigkeiten im deutschen Strafsystem auf und fordert Konsequenzen. Auch die Sicht von Betroffenen soll an diesem Abend Raum haben.
Referent:
Ronen Steinke (Jurist/Journalist/Autor, München)
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>>> Die Teilnahmezahl ist begrenzt
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>>> Eintritt: 8 Euro / 4 Euro (ermäßigt)
>>> Es gelten die am Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln. Nähere Informationen finden Sie hier.
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