Todesanzeigen sind ein Spiegel ihrer Zeit und damit zahlreichen Veränderungen unterworfen. Wie haben sich Jenseitsvorstellungen gewandelt? Wie zeigen sich die veränderten Lebens- und Glaubensvorstellungen in den Texten und wie wirkten sich die Individualisierung und die Entwicklung in der Medizin auf Todesanzeigen aus?
Am Abend informieren die Referentinnen in einem Vortrag über den vielfältigen Wandel der Todesanzeigen-Kultur. Poetisch, humorvoll, behutsam.
Für eine begrenzte Teilnehmer*nnenzahl besteht bereits am Nachmittag des Tages die Möglichkeit, sich in einer Schreibwerkstatt – begleitet von Impulsen der Referentinnen – mit Ideen für einen eigenen Nachruf auseinanderzusetzen. Dabei steht das Erarbeiten von Texten zur Essenz unserer Person im Mittelpunkt – beim Formulieren unserer Todesanzeige oder eines Nachrufes wird dies auf den Punkt gebracht. Spielerisch, ernsthaft, pragmatisch.
Referentinnen: Dr. Susanne Hirsmüller (Dozentin, Bremen)
Margit Schröer (Psychologin, Düsseldorf)
>>> Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
>>> Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.