Geschlecht heteronormativ: zur hartnäckigen Verwicklung von sex und gender
Termin
Fr. 23.10.2020, 19:15 Uhr >>> Online-Veranstaltung
Vortrag bei der Tagung »Als Mann, Frau und * schuf er sie ...« im Rahmen des Hochfeldener Dialogs 2020
Beschreibung
Die Freiburger Soziologin Prof. Dr. Nina Degele von der Albert-Ludwigs-Universität geht im Rahmen des diesjährigen Hochfeldener Dialogs zwischen Naturwissenschaften und Theologie (23.-25.10.2020) zum Thema »sex and gender« den verbreiteten Vorurteilen in Hinblick auf das Geschlechtliche und deren gesellschaftlicher Bedingtheit nach. Dazu ihre eigene Ankündigung:
»Geschlecht gehört in seiner vermeintlichen Selbstverständlichkeit zu den stabilsten Bastionen des Alltagswissens. Deutlich wird das in der Verwicklung von sex und gender und dabei im Motiv des Entselbstverständlichens: Vermeintlich „Natürliches“ (wie Geschlecht) wird als sozial konstruiert ausgewiesen, neudeutsch: dekonstruiert. Dazu bietet sich der Begriff der Heteronormativität an: Menschsein sei natürlicherweise zweigeschlechtlich organisiert und Heterosexualität die ausschließliche und essenzielle, d. h. naturgegebene und unveränderbare Grundlage. Verwickelter könnte es nicht sein.«
Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wir senden Ihnen danach den Zugangslink zur Veranstaltung.
Ansprechpartner
- Dr. Karsten KreutzerDirektor
- Christiane WennerDirektionssekretariat
Veranstaltungsort
Veranstalter
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Postfach 9 47
79009 Freiburg
Telefon: 0761 31918-0
Telefax: 0761 31918-111



