Die aktuell in der Akademie präsentierte Ausstellung »100 Jahre Freiburg – 100 Jahre Engagement« zeigt am Beispiel der Schwestern des Klosters St. Lioba, wie sich diese einerseits die Anliegen der Stadt Freiburg zu Eigen gemacht haben. Andererseits gehört es zur Aufgabe von Ordensleuten, sich Gesetzen einer Stadt nicht vollständig zu unterwerfen. Dadurch, so die These, helfen sie den Menschen, gerechter und freier zu leben. Dies gilt auch für Freiburg. Wie kann es der Stadtbevölkerung gelingen, vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen, beispielsweise das »immer schneller, mehr und effizienter«, und welche Rolle können dabei die Klöster spielen?
Der Diskussionsabend möchte diesen Fragen nachgehen: Isabelle Jonveaux wird dabei aus soziologischer Perspektive erörtern, was Gesellschaft heute von Klöstern erwartet. Darauf werden P. Heinz Lau und Barbara Henze mit weiteren Impulsen reagieren und jeweils aus der Sicht von Ordensleuten analysieren, ob und wie diese solchen Erwartungen entsprechen.
PD Dr. Isabelle Jonveaux (Religionswissenschaften, Graz)
P. Heinz Lau (Leiter der deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester, Freiburg)
Dr. Barbara Henze (Kirchengeschichte, Freiburg)
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