Zwei Positionen, zwei vollkommen verschiedene Perspektiven: Für den Jäger schützt die Jagd »im Bestand bedrohte Wildtierarten und erhält und entwickelt stabile heimische Wildtierpopulationen unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Belange«. Die theologische Kritikerin sieht in ihr hingegen »die vielleicht radikalste Form menschlichen Machtgebarens gegenüber dem nichtmenschlichen Leben« auf der Basis eines »anthropozentrisch-verkürzten Zerrbildes« des christlichen Ethos. Der Abend verspricht eine kontroverse Debatte über das Thema Jagd.
Dr. Simone Horstmann (Theologin, Dortmund)
Reinhard Wilde (Jäger, Freiburg)
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