Auf der ganzen Welt haben neokonservative Weltbilder Konjunktur. Ihre Anhänger*innen vertreten frauenfeindliche und rassistische Positionen, propagieren die Wiederherstellung
traditioneller Rollenbilder und wenden sich gegen die Respektierung sexueller Diversität. Sie fordern eine autoritäre und repressive Politik des Staates und eine neoliberale Wirtschaftspolitik. Wo sie an die Macht kommen, drehen sie das Rad der Geschichte zurück, gefährden demokratische und emanzipatorische gesellschaftliche Errungenschaften. In Peru stehen u. a. evangelikale Gruppen für diese Positionen. Auch in Deutschland haben in den letzten Jahren Gruppen an Bedeutung gewonnen, die solche Positionen vertreten. Wie ist das Erstarken einschlägiger Bewegungen und Parteien zu erklären, und was kann ihnen entgegengesetzt werden – hier wie dort? Aus der lateinamerikanischen Perspektive wird dazu der peruanische Ökonom Rómulo Torres Seoane vom Forum Solidaridad Perú sprechen, der seit vielen Jahren bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und Netzwerken tätig ist.
traditioneller Rollenbilder und wenden sich gegen die Respektierung sexueller Diversität. Sie fordern eine autoritäre und repressive Politik des Staates und eine neoliberale Wirtschaftspolitik. Wo sie an die Macht kommen, drehen sie das Rad der Geschichte zurück, gefährden demokratische und emanzipatorische gesellschaftliche Errungenschaften. In Peru stehen u. a. evangelikale Gruppen für diese Positionen. Auch in Deutschland haben in den letzten Jahren Gruppen an Bedeutung gewonnen, die solche Positionen vertreten. Wie ist das Erstarken einschlägiger Bewegungen und Parteien zu erklären, und was kann ihnen entgegengesetzt werden – hier wie dort? Aus der lateinamerikanischen Perspektive wird dazu der peruanische Ökonom Rómulo Torres Seoane vom Forum Solidaridad Perú sprechen, der seit vielen Jahren bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und Netzwerken tätig ist.



