Kaum ein Musiker des 20. Jahrhunderts war vielseitiger als der vor einhundert Jahren geborene Leonard Bernstein (1918–1990). Als eine Art Multitalent war er Pultstar und Pianist, Komponist und kreativer Musikvermittler. Zu seinen Hauptwerken zählt der Amerikaner mit jüdisch-russischen Wurzeln nicht nur die »West Side Story«, sondern auch im Bereich der geistlichen Musik die selten aufgeführte »Messe für Sänger, Spieler und Tänzer«, komponiert 1971 im Auftrag von Jacqueline Kennedy. Es ist ein abendfüllendes und schillerndes Werk, das viele Facetten der Religion präsentiert, einschließlich drängender Friedens- und Umweltfragen, die nichts an Aktualität verloren haben. Anlässlich von zwei Freiburger Aufführungen von »MASS. A Theatre Piece for Singers, Players and Dancers« fragen wir nach der Aktualität dieser stilistisch bunten Musik, nach ihrem singulären Platz in der Geschichte der Messvertonung und des Musicals sowie nach Bernsteins humanistischer Auslegung des christlichen Glaubens.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.
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