Menschen sind darauf angelegt zu kooperieren. Das menschliche Gehirn ist auf soziale Interaktion ausgerichtet. Das zeigen neuere neurobiologische Studien. Ist damit Darwins These vom Kampf als Motor der Evolution obsolet? Ist also Kooperation und nicht Egoismus das primäre Deutungsmodell der Welt? Und wie steht es dann um das herrschende Paradigma des »homo oeconomicus «? Oder aber ist der bereits im Tierreich festzustellende »Altruismus« unter ethischer Perspektive doch ein versteckter Egoismus, weil es bloß um Nützlichkeit im Gang des Lebens geht? Diese naturwissenschaftlich angeregten Fragen stellen sich bei diesem Hochfeldener Dialog auch der Theologie. Wie steht es um das Verhältnis von Selbst- und Nächstenliebe? Und was ist christlich eigentlich unter Selbstlosigkeit zu verstehen?
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.




