»Gleich und gleich gesellt sich gern«, heißt es im Sprichwort. Doch es gilt auch das Gegenteil:
Gegensätze ziehen sich an. Ein Rest von Unbekanntem bleibt ohnehin bestehen, bereichert die Beziehung, sorgt für Lebendigkeit und Überraschungen. Das Unbekannte in der Paarbeziehung kann jedoch auch zur Bedrohung werden, wenn es als Fremdheit wahrgenommen wird: wenn Partner sich entfremden und sich am Ende gänzlich fremd geworden sind. Wo liegen Gründe für solche Entfremdungsprozesse in Partnerschaften? Können Verschiedenheit und Fremdheit auch stabilisierend wirken oder sogar helfen, »Entfremdungskrisen« zu überwinden?Naser El Bardanohi (xenocon, Kusterdingen)
Dr. Katrin Gratz (Ethnologie/Ethnographie, Kusterdingen)
Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (Moraltheologie, Bonn)
Dr. Gunther Schmidt (Psychotherapie, Heidelberg)
Prof. Dr. Rudolf Stichweh (Soziologie, Bonn)




