Der englische Physiker Stephen Hawking hat jüngst in einem Statement zu den Grenzen des Universums und damit des Vorstellbaren gesagt, der religiöse Glaube sei »ein Märchen für Leute, die Angst vor dem Dunkeln haben«. Möglicherweise meint er damit das Dunkel des Weltalls, das in seiner Unendlichkeit keinen Trost bereitzuhalten scheint für die eigene Endlichkeit.
Sind Gläubige Menschen mit Angst vor dem Dunkel? Solche, die mit der Begrenztheit und dem vermutlichen Verlöschen der eigenen Existenz nicht zurechtkommen und daher lieber an Märchen glauben und einen Gott anbeten, der ihnen Licht verspricht?
Für Christinnen und Christen trifft diese sehr oberflächliche Beschreibung eigentlich und hoffentlich nicht zu. Denn in der Nachfolge Jesu sehen sie dem Dunkel menschlichen Lebens sehr wohl ins Auge und kennen auch die Verlassenheit von aller Hoffnung.
Das Licht des Osterfestes, auf dessen Erscheinen wir uns in diesen Wochen vorbereiten, ist wohl auch deswegen kein gleißendes Theaterlicht, sondern das empfindliche und verletzliche Licht einer Kerze in dunkler Nacht. Hoffnung ist etwas Anderes als »Angst im Dunkeln« und hat viel mit Mut zu tun.
Sie sind herzlich eingeladen, dieser Hoffnung zu Beginn der österlichen Bußzeit auf die Spur zu kommen.
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.




