Menschliches Leben ist manchen Stürmen ausgesetzt, manchen Leiden, manchem Bösen, zuletzt auch dem Tod. Gegen diese Diagnose bieten die großen Religionen eine Therapie, die den Stürmen ein Ende macht und ruhige Stille schenkt. So wird auch von Jesus berichtet, dass er dem Sturm auf dem See Stille befohlen habe: »und es trat völlige Stille ein« (Mk 4,39). Diese vollkommene Stille ist es, die als Zentrum der Religionen ersehnt wird. In der Vollkommenheit der Stille – so auch in Meditation und Kontemplation – wird bewegungslose Gegenwart erreicht und damit ein Vorschein von todloser Ewigkeit. Eben diese Stille ist daher die zentrale Sprache der Religionen.
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde (Religionswissenschaft, Freiburg)
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