Julia Schmid beschäftigt sich mit der Anwesenheit und Vorstellung von Natur in urbanen Zusammenhängen. Sie hat eine besondere Form verorteter Malerei entwickelt, indem sie alltägliche Wege und unscheinbare städtische (Rest-)Räume als Biotope ihrer Untersuchungen definiert.
Das eigene Atelier, Büros, Kleingärten, Parks, Wege im jeweils unmittelbaren Lebensumfeld der Künstlerin, etwa in Hannover oder Helsinki, sind Anlass künstlerischer Recherche und führen zu fast wissenschaftlichen Sammlungen von Pflanzen und Tieren. Aus ihnen entwickelt sie ebenso genau beobachtete wie maßstabsverschiebende Malerei und Zeichnung – überraschende »Porträts« jener referenziellen Orte.
Einführung: Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant Kunstmuseum, Bonn)
Eröffnung: 10. Dezember 2015, 20.00 Uhr
Dauer: 11. - 18. Dezember 2015 und 11. Januar bis 15. Februar 2016




