
Die Frage nach Werten ist immer auch eine Frage nach gelebten Werten: in Staaten und Gesellschaften, in Institutionen und Religionen, in Politik und Wirtschaft und zuallererst im alltäglichen Miteinander. »Menschen und Werte« ins Gespräch bringen – das ist das Anliegen der gleichnamigen Reihe im aktuellen Fokus »Wachstum«. – Elisa Klapheck, geboren 1962 in Düsseldorf, fand in der Atmosphäre einer orthodox geprägten jüdischen Gemeinde ihre Identität im Bann der Schoa. Der Lebensweg der Familie führte später in die Niederlande. Ab 1979 studierte Elisa Klapheck in Nijmegen Politologie. 1982 kehrte sie nach Deutschland zurück. Dies bedeutete für sie, aus dem Schatten der Schoa herauszutreten, die Identität der »zweiten Generation«, also der Kinder von Schoa-Überlebenden, abzustreifen und eine positive Perspektive des Judentums in Deutschland und Europa zu entwickeln. Mit einem pluralistischen Ansatz in Bezug auf die jüdische Religion und mit der Überzeugung, dass die jüdische Tradition an der politischen Gestaltung der Gegenwart teilhaben muss, wirkt Elisa Klapheck seit ihrer Ordination 2004 als Rabbinerin.
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