Am Ende des Lebens geht es um grundsätzliche Fragen des menschlichen Selbstverständnisses: Wie weit gehört das Sterben zum Leben dazu? Wie kann Sterben gestaltet und begleitet werden? Gehört es zur Freiheit des Menschen, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen? - Gegenwärtig wird in Politik und Gesellschaft über die Möglichkeit oder Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Beihilfe zur Selbsttötung diskutiert: Was soll die Politik jetzt tun? Was ist die Rolle der Ärzte? Was kann die Ethik dazu sagen? Wie soll jeder Einzelne sich positionieren?
Die Tagung im Rahmen der ökumenischen Woche für das Leben soll notwendige Sachinformationen liefern und auf die wesentlichen Fragen der Suizidbeihilfe konzentrieren. Es ist höchste Zeit, im Rahmen der öffentlichen Diskussion Position zu beziehen.
Dr. Christoph von Ascheraden (Präsident der Bezirksärztekammer Südbaden, St. Blasien)
Prof. Dr. Gerhild Becker (Palliativmedizin, Freiburg)
Erzbischof Stephan Burger (Freiburg)
Jochen Cornelius-Bundschuh (Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden)
Prof. Dr. Peter Dabrock (Theoligische Ethik, Erlangen) - angefragt
Dr. Katharina Weilert (Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Institut für interdisziplinäre Forschung e. V., Heidelberg)
PD Dr. Markus Zimmermann-Acklin (Moraltheologie, Fribourg)
Veranstaltung Nr. 122
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



