Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber
wo ich bin, will ich nicht bleiben, aber
die ich liebe, will ich nicht verlassen, aber
die ich kenne, will ich nicht mehr sehen, aber
wo ich lebe, will ich nicht sterben, aber
wo ich sterbe, da will ich nicht hin
bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.
(Thomas Brasch)
Im englischen Exil als Sohn jüdischer Emigranten geboren ist Thomas Brasch in der DDR als Sohn eines SED-Parteifunktionärs (stellvertretender Minister für Kultur der DDR) aufgewachsen. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns 1976 ging er in den Westen. Nie angepasst, stets berstend vor Kreativität und Schaffenskraft wirkte er als Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor, Übersetzer (Shakespeare und Tschechow), Regisseur und vor allem als »der herausragende, der begabteste Lyriker seiner Generation«
(Fritz J. Raddatz).
Sie sind eingeladen, mehr über das Leben und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dieses nicht angepassten politischen Menschen zu erfahren und seine Lyrik kennenzulernen.
vorgestellt von Ursula Kurze (Dresden) und
Ruben Frankenstein (Freiburg)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



