Kaum jemand redet gerne übers Sterben. Trotzdem wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert: über assistierten Suizid, über Sterbebegleitung und Suizidprävention, Hospize und Palliativmedizin. In Talkshows, in Zeitungs-beiträgen, in Bildungseinrichtungen haben Ärztinnen, Publizisten und Geistliche Position bezogen. Im Deutschen Bundestag haben Politiker debattiert. Was ist ein Sterben in Würde? Was dürfen Ärzte und was wollen Menschen, die bald sterben müssen? Was können Angehörige tun? Was geht den Staat das an? Sterben und Tod betreffen alle. Es ist wichtig, informiert zu sein. Im Umgang mit sterbenden Menschen entscheidet sich, wie ernst die Gesellschaft das Gebot der Menschlichkeit nimmt.
(Einzelprogramm auf Anfrage)
Veranstaltung 208



