»Vom Judentum aus stellt sich die Frage, wie weit ein Christentum noch wahr und lebendig sein kann, in dessen nicht aufgehobenem Namen das Grauen des Gestrigen und noch des Heutigen möglich und wirklich geworden ist.«
(aus »Das Buch Hiob und das Schicksal
des jüdischen Volkes« 1946/1996)
In einer Reihe mit ihren Freunden Georg Simmel, Martin Buber, Gustav Landauer, Ernst Bloch, Franz Rosenzweig und Paul Celan ist sie zu nennen: die jüdische Religionsphilosophin Margarete Susman. Wichtige Anstöße für aktuelle Diskussionen enthalten ihre Gedanken zur geistigen Bedeutung des Judentums für Europa, über die Revolution, die Frauenemanzipation, das Verhältnis von Religion und Staat. Anregend sind ihre Reflexionen über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum.
vorgestellt von Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck
(Egalitärer Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt/M.)
Das detaillierte Tagungsprogramm sowie Informationen zu den Kosten entnehmen Sie bitte dem PDF.



