Wer in Sachen Advent nicht an der Oberfläche stehen bleibt, wird einiges entdecken. Vielleicht muss aber zuerst der Advent selbst wiederentdeckt werden, weil durch die zunehmende Kommerzialisierung zumindest in den Schaufenstern schon ab Anfang November Weihnachten ist.
Jenseits oder trotz all dessen können wir im Advent eine Bewegung identifizieren, in der Gott in die Menschengeschichte eintritt. Diese Bewegung ist alles andere als romantisch. Sie ist in hohem Maße sozialkritisch und politisch, entschieden und parteiisch. Sie ist nicht nur ein Geschehen zwischen Gott und den Menschen, sondern auch eines in Gott selbst: In seiner Menschwerdung findet Gott zu sich selbst und offenbart sein Wesen.
Sie sind herzlich eingeladen, sich auf diese Bewegung einzulassen und Advent ein wenig anders zu erleben.



